ICH KOMMA SAUFEN

H. ist trocken. Das war nicht immer so. Als H. jung war, da war er Alkoholiker, obwohl er das selbst nie so gesehen hat, aber wer tut das schon. H. stand am Abgrund und viele seiner Freunde waren schon einen Schritt weiter. Aber jetzt ist H. trocken und wird vom Unterrichtsministerium herum geschickt, um jungen Menschen, die so alt sind, wie er damals war, über die Gefahren von Alkohol zu erzählen. Aber H. hat keinen Bock darauf. Schließlich hatte er immer alles unter Kontrolle, meistens. Und schlimme Dinge passieren eben. Aber je mehr wir aus Hs Leben erfahren, desto klarer wird: Es ist nicht immer nur Spaß im Glas. Ich Komma Saufen ist mehr als die Charakterstudie eines jungen Trinkers und geht weit über die gewohnten Appelle der Abstinenzler und Besserwisser hinaus. Ich Komma Saufen zeigt die Wahrheit ohne erhobenen Zeigefinger und überlässt es dem Zuschauer die Konsequenzen zu ziehen.

 

Ab 14 Jahren

 

Rechte: Rowohlt Theater Verlag 

 

 

Der Autor 

 

Holger Schober, geboren 1976 in Graz, studierte Germanistik und Anglistik und absolvierte ein Schauspielstudium am Max Reinhardt Seminar, Wien, sowie eine Ausbildung im Fach Kulturmanagement. Seit 1997 schreibt er für die Bühne sowie Drehbücher für Film und Fernsehen. Künstlerische Leitung des Theater Kinetis, ab 2005 Teil des Leitungsteams am Theater an der Gumpendorfer Straße in Wien, von 2009 bis 2011 war er Leiter des Kinder- und Jugendtheaters u/hof: am Landestheater Linz.

 

Für sein Stück Hikikomori wurde er für den Deutschen Jugendtheaterpreis 2006 nominiert. Die Inszenierung von Dominik Günther für das Thalia Theater Hamburg wurde außerdem für den «Faust»-Theaterpreis in der Kategorie «Herausragende Inszenierung Jugendstück» nominiert und zum Kinder- und Jugendtheatertreffen «Augenblick mal!» 2009 eingeladen. Die Uraufführungsinszenierung von Clyde und Bonnie gewann den österreichischen Jugendtheaterpreis «Stella» in zwei Kategorien. Die Inszenierung am Comedia Theater, Köln war ebenfalls für mehrere Preise nominiert.

 

 

Schauspiel: Luca Nowag 

 

Regie/Dramaturgie: Peter W. Hermanns 

 

Co Regie und Künstlerische Leitung: Veronika Bendiks